Neues Wandbild am Hochwasserbauwerk: Jugendliche gestalten ihre Zukunft
Zwischen Feldolling und Vagen ist in den vergangenen Wochen ein außergewöhnliches Kunstprojekt entstanden. Am Hochwasserbauwerk an der Kreisstraße R013 wurde gemeinsam mit dem Münchner Künstler Martin Blumöhr, Schülerinnen und Schülern der Mittelschule Feldkirchen-Westerham sowie der Gemeinde Feldkirchen-Westerham und dem Wasserwirtschaftsamt Rosenheim ein über 100 Quadratmeter großes Wandbild gestaltet.
Unter dem Titel „Oraculum Futurae – Das Orakel der Zukunft“ haben 14 Schülerinnen und Schüler ihre Vorstellungen von der Zukunft künstlerisch umgesetzt. Die Jugendlichen entwickelten zunächst in Workshops eigene Texte und Zeichnungen, aus denen sogenannte „Gedankenskulpturen“ entstanden. Anschließend wurden die ausgewählten Motive direkt auf die Wand des Hochwasserbauwerks übertragen und von den Schülerinnen und Schülern selbst ausgemalt.
Begleitet wurde das Projekt von Martin Blumöhr, der für seine großformatigen und partizipativen Wandbilder bekannt ist. Gemeinsam mit den Jugendlichen fügte er die einzelnen Motive zu einer großen Gesamtkomposition zusammen. So entstand eine fantasievolle Landschaft voller Tiere, Pflanzen, technischer Elemente und Zukunftsvisionen – geprägt von den Ideen und Gedanken der jungen Generation.
Das fertige Kunstwerk verwandelt das zuvor eher nüchterne Bauwerk in einen Ort der Begegnung und Identifikation. Gleichzeitig bleibt die ursprüngliche Funktion des Bauwerks sichtbar: Der Hochwasserschutz schützt Menschen und Infrastruktur in der Region, während das Wandbild die Bedeutung von Gemeinschaft, Kreativität und Zukunftsgestaltung unterstreicht.
Die Gemeinde Feldkirchen-Westerham bedankt sich herzlich bei allen Beteiligten – insbesondere bei den Schülerinnen und Schülern der Mittelschule Feldkirchen-Westerham, dem Künstler Martin Blumöhr, dem Wasserwirtschaftsamt Rosenheim, dem gemeindlichen Bauhof sowie allen Unterstützerinnen und Unterstützern, die zum Gelingen dieses besonderen Projekts beigetragen haben.
Das Wandbild wird am 24. Juli 2026 offiziell eingeweiht und steht anschließend allen Bürgerinnen und Bürgern zur Besichtigung als Zeichen für Kreativität, Zusammenhalt und eine positive Gestaltung der Zukunft offen.
